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Hellenistische und römische Kunst

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2009.05.17 19:20:36
(10)
Szerző: Betti
Cimkék: kultur


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Hellenistische und römische Kunst

in Sidon (ehemalige phönikische Stadt) gefundener Alexandersarkophag – ein Meisterwerk der Bildhauerkunst
(aus Marmor (márvány)
( verschiedene Texturwerten
( rührt (származik) von dem Beginn der klassischen Zeit (lange Tradition)
( nackten Athleten ( Erinnerung an Parthenonfries
( organische Einheit des Körperaufbaus
nicht viele griechische Sarkophage
in Athen: Toten: verbrannt oder bestattet (mit Grabstein)
fast keine Entwicklung einer bildhauerische Verherrlichung der Toten wegen Ablehnung der persönlichen Apotheose
(Apotheose = die Erhebung eines Hellenistische und römische Kunst

in Sidon (ehemalige phönikische Stadt) gefundener Alexandersarkophag – ein Meisterwerk der Bildhauerkunst
(aus Marmor (márvány)
( verschiedene Texturwerten
( rührt (származik) von dem Beginn der klassischen Zeit (lange Tradition)
( nackten Athleten ( Erinnerung an Parthenonfries
( organische Einheit des Körperaufbaus
nicht viele griechische Sarkophage
in Athen: Toten: verbrannt oder bestattet (mit Grabstein)
fast keine Entwicklung einer bildhauerische Verherrlichung der Toten wegen Ablehnung der persönlichen Apotheose
(Apotheose = die Erhebung eines  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Mensch" \o "Mensch" Menschen zu einem  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Gott" \o "Gott" Gott oder  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Halbgott" \o "Halbgott" Halbgott oder bedeutet auch nur „Verherrlichung“.)
Vorgänger des Kunstformes von Sarkophag: orientalische, altägyptische und etruskische Menschen
Sarkophag auch als „Wohnstätte” (lakóhely)
im 4. Jh. v. Chr. wurde der Sarkophag zum Gegenstand der Sepulkralskulptur (sírszobrászat)  diese Bedeutung blieb auch in der hellenistische und römische Zeit bis in frühchristliche Zeit
Reliefs (dombormqi) des Alexandersarkophages
( zeigen Griechen und Perser, die auf eine Jagd gehen (Jagd auf Löwe: persische Besonderheit: an assyrische Reliefs erinnert)
( sichtbar: ikonographische Elemente (képírásos ?) (Einflüsse fremder Kulturen)
( Geschichte dieser Zeit: Philipp II. von Makedonien: vereinigte die griechische Stadtstaaten (( keine Unabhängigkeit mehr); auf dem Thron sein Sohn: Alexander dem Großen; dann eroberte er die Perser, Kleinasien, Syrien, Ägypten, Iran, Baktrien und Indus entlang.
eine Schlacht (voran) auf der Alexandersarkophag: dokumentiert wie seine erste Siege (333. v. Chr. gegen den persischen König Dareios bei Issos)
Alexander dem Großen ist erkennbar in jeder Szene, weil seine Gesichtsausdruck gleich sind wie auf der Münzen
Satrap (H" persischer Herrscher) von Sidon wurde Vasall von Alexander
Porträts ( seit dem 4. Jh. zunehmende Bedeutung
( Darstellungen über Alexander: nicht realistisch
vergleichbar mit Herkules (halbgöttlich, Löwenfell), mit ägyptischen Gott, Amun (Horn); als Sohn von Amun galt er nach der Eroberung Ägyptens
als erste vor allem: Verehrung
( kulturelle Synkretismus (kulturális (össze)keveredés) zeigt Alexandersarkophag, gehört zu den Wesenzüge hellenistischer und römischer Kunst
( künstlerische Grundlagen bereiteten (neues Leben, größere Beweglichkeit)

Die hellenistische Zeit
’Hellenismus’ ab dem Tod Alexanders (323. v. Chr.) bis etwa 3 Jahrhunderte
Babylon war im Vorderen Orient die Hauptstadt des Alexanderreiches
nach dem Tod Alexanders (war nur 32 Jahre alt) ( die eroberte Gebiete in Hände seiner Generäle ( diese Gebiete: Diadochen (diadokhen ?) ( hier absolute Monarchen herrschten
Verteilung des Alexanderreiches (die wichtigste) :

Herrscher sein Gebiet Ptolemaios Ägypten, südliche Syrien, Judäas Seleukos übrige asiatische Gebiet Nachfolgern des Antigonos Makedonien
griechische Stadtstaaten (und ägäische Inseln) gewannen während des 3. und 2. Jh.s einen Teil ihrer Unabhängigkeit wieder zurück
Athen: kaum mehr als ein Zentrum für Kultur und Wissenschaft
parthische (parthus ( Parthus Birodalom) Nomaden vertrieben die Seleukiden aus dem Iran, dann eroberten sie Mesopotamien (Mitte des 3. Jh.s)
[Szeleukida Birodalom,  HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/%C3%93kor" \o "Ókor" ókori  HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/%C3%81zsia" \o "Ázsia" ázsiai birodalom, amely magába foglalta  HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/Nagy_S%C3%A1ndor" \o "Nagy Sándor" Nagy Sándor ázsiai hódításainak jó részét ( HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/Sz%C3%ADria" \o "Szíria" Szíria,  HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/Mezopot%C3%A1mia" \o "Mezopotámia" Mezopotámia,  HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/Perzsa_Birodalom" \o "Perzsa Birodalom" Perzsa Birodalom,  HYPERLINK "http://hu.wikipedia.org/wiki/Kis-%C3%81zsia" \o "Kis-Ázsia" Kis-Ázsia).]
( gleichzeitig: Macht der römischen Republik auf der italienischen Halbinsel und später im Mittelmeerraum
die Herrscher der hellenistischen Königreiche hatten griechische (genauer makedonische) Abstammung
Amtsprache: Koiné (die  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Altgriechisch" \o "Altgriechisch" altgriechische Allgemeinsprache vom  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Hellenismus" \o "Hellenismus" Hellenismus bis in die  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/R%C3%B6mische_Kaiserzeit" \o "Römische Kaiserzeit" römische Kaiserzeit) – das Griechische des Neuen Testaments
( wo diese Sprache lebte, dort dehnte sich die griechische Kultur aus
Städte wurde erbaut und wiederaufbaut (Modell: ehemaliger Polis)
( mit Tempel, Versammlungssaal, Theater, Gymnasion (eine Trainingsstätte für  HYPERLINK "http://de.wikipedia.org/wiki/Athlet" \o "Athlet" Athleten), Stoa (philosophisches Lehrgebäude), Agora (Marktplatz), einheitliche griechische Architekturordnung, Skulpturen ( griechische Schönheitsideal verkörperten sie
( Hauptstädten: bedeutend wegen des Handels, des Gewerbes, der Wissenschaften und Künste
z.B.: Alexandria in Ägypten
Seleukeia am Tigris
Antiochia
Pergamon
Die hellenistische Zeit ist wichtig, weil sie zur Kulturgeschichte des Abendlandes (=a Nyugat) beigetragen hatte.
zwei einflussreiche Lebensphilosophien aus der Hellenismus:
Stoizismus
Auffassung: ein rechtschaffenes (becsületes) Leben trägt seinen Lohn in sich
Epikureismus
Tugendhaftigkeit ist die Vorbedingung des Glücks
beide: Philosophien der Zurückhaltung und inneren Einkehr; beschäftigt sich nicht mit Problemen menschlicher Beziehungen (im Gegensatz zu Aristoteles: der Mensch: „politisches Wesen”; als Bürger: „freier Polis”)
Philosophie des Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) - war Hauslehrer von Alexander
Ergebnisse von hellenistischen Zeit:
die ’Elemente’ des Euklid
Erfindung der Wasserpumpe durch Archimedes
Berechnung des Erddurchmessers (H") durch Eratosthenes
Einfluß des Hellenismus für die bildende Kunst
(auch von den Römern bewunderten und gesammelten) griechische Skulpturen:
( Venus Medici
die beste Replik (másolat)
verdankt einiges der Aphrodite von Knidos des Praxiteles, aber die Darstellung ist weniger idealisiert und geschmeidig (hajlékony, rugalmas)
Kopfdrehung: eine Spur Koketterie (kacérság)
( Apoll vom Belvedere (aus dem 2. Jh. n. Chr.)
römische Kopie
das Original: entweder: eine verlorene Bronze (bronzszobor), oder: es gab mehrere Originale und Darstellung von einem Pasticcio
(Pasticcio: ein Gemälde oder anderes Werk der bildenden Kunst, das den Stil eines bekannten Meisters nachahmt (utánoz))
tänzerische Haltung, ausführlich ausgearbeitete Frisur, Schönheit mit gefühlloses Gesicht
Kontrast mit aus dem Athen stammende (5 Jh. v. Chr.) männlichen Statuen
( beide veranschaulichen (szemléltet) gewisse Formtendenzen ihrer Zeit
Umgang (érintkezés, kapcsolat) mit Marmor in Hellenismus: Marmor eher liebkost (babusgatva, dédelgetve) als gemeißelt (bevésve, faragva) worden (sichtbar: bei ’Venus von Milo’)

Plato, Aristoteles und die Künste
In Alexandria die ersten kunsttheoretischen Schriften ( verloren, aber! wurde Textpassagen (szövegrész, passzus) in die Werke späterer Schriftsteller gefunden (z.B.: bei Plinius dem Älteren, Pausanias)
aus diesen Fragmenten (töredék): geradliniger (egyenes) Fortschritt der Kunstgeschichte (von primitiven Anfängen bis Höhepunkt)
Hofbildhauer Alexanders:
Praxiteles, Lysipp ( angeblich übertrafen (felülmúl) sie ihre Vorgänger
Hofmaler Alexanders:
Apelles ( Plinius sagte: angeblich übertraf er ihre Vorgänger und ihre Nachfolger
Erstrebung der hellenistischen Schriftstellern nach einer ’Norm’
Idee des ’klassischen Moment’ ( darin erreicht man der Gipfel der Vollendung
sie verstärkte im 4. Jh. v. Chr., aber entstand nur später
Künstler – von der Nachblüte: konservative, ’klassizistische’ Ausrichtung in der Kunst
philosophische Grundprinzip Platos ( Kunstwerke sollten diesen und einem Maßstab (mérce, lépték) entsprechen.

nach Meinung Platos: ägyptische Kunst ist mustergültig (példás, példamutató) ( keine Neuerungen dort
Aristoteles war damit nicht einverstanden, er hatte weniger orthodoxe Auffassung


Plato erkannte: die Werke Nachahmungen göttlicher Urbilder (mintakép)
Aristoteles: versuchte die Gründen (Entstehung eines Werkes) finden sein Ergebnis: das Werk hängt von ihrem Schöpfer, ihrem Ausgangsmaterial und vor allem ihrem Zweck, dem ’endgültigen Grund’ ab.
Dieses führte zu Kontroversen (vita) in der westlichen Ästhetik
in den Lehren des Aristoteles: freischöpferisches Gestalten, Veredelung der Individualität, Eklektizismus (Az eklektika különféle korok, stílusok, irányzatok jegyeit vegyesen alkalmazó, önálló elemeket alig tartalmazó irányzat.)
diese Relativismus ( vor allem in seiner Rhetorik
eine Rede muss Skiagraphia oder Schattenmalerei sein ’! klare Konturierung, und strenge Konzeption
bei Gerich: muss subtiler (árnyalt, kidolgozott) sein
man kann die Stile der bildenden Künste auch als literarische Genres (mqfajok) auffassen ’! diese in Gesetzen, in Aristoteles Poetik
Veränderung der Auffassung, was die Kunst betraf: Kunstwerke schon auch als von einem Inhalt erfüllte und belebte Abbilder zu verstehen!
Werke, die für individuelle Auftraggeber (megbízó) gemacht wurden
’! Konsequenz dieses Säkularisierungsprozeßes: erfolgreiche Förderung berühmter Künstler
erste Kunstgeschichten wurden von praktizierenden Künstlern geschrieben
bei der Lobpreise propagandistische Untertöne (felhangok)
der künstlerische Stil erlangte politische Bedeutung (in 4. Jh.)
dieser Stil war mit Alexander und seiner Macht verbunden
’! auch deshalb: Sarkophag von Alexander
Alexander: auf früheren griechischen Schlachtreliefs und  bildern: als übermenschlicher Held hat er die Stelle der Gottes übernommen
Bildhauer: Ziel: Alexander als Symbolfigur darzustellen (Naturalismus)
Kostüme und Gesichtsausdruck der Perser sind ethnographisch (néprajzi) treu, auch bei dem Alexander-Mosaik
obwohl das in der griechischen Kunst selten ist: z.B.: heroische Nacktheit
Gleichgewicht zwischen statischen und dynamischen Kräften ’! geordnete Gesamteindruck
Sarkophag: Arbeit des Meißels ist noch immer frisch und sichtbar
sogar einige Pigmente sichtbar
Farben sind naturalistisch (Haut: H" gelb, andere Farben für Haar, Augen, Kleidung: rot, braun, blau, violett)
mit gleichem verfeinertem Geschmack
’! in der Nekropole von Vergina entdeckten Malerien (vielleicht Grabstätte von Philipp II. Alexanders Vater)
’! Kieselmozaike aus Pella (Geburtsort von Alexander)
( erkennbar: Naturalismus
Metallkunst (späten 4. Jh. v. Chr.) – wegen technisch-handwerklichen Anspruch
Derveni-Krater aus Makedonien: darauf Dionysos wunderbar dargestellt wurde (Zärtlichkeit verfeinert)
Statuen aus Bronze und anderen Materialen
zuerst als dekorative Kunstwerke, später als Votivgaben (fogadalmi ajándék)
z.B.: eine Tänzerin (Berufsschauspielerin)
’! Falten (ráncok, gyqrQdés, hajtás) auf der Kleidung dargestellt, sie greift ihre Kleidung
grimassierende Zwerge (törpe)
dünne Jugendliche
Aristoteles zufolge ist die Nachahmung unterhaltend.
Dinge in der Alltagsleben können scheußlich sein, aber in der Kunst nicht, schrieb er, aber im Gegensatz:
Meinung von Platon: alle Nachahmung ist unwahr
Meinung von Sokrates: Künstler sollten sich auf die Wiedergabe des „Guten” und „Schönen” konzentrieren.
dieses für Griechen: Schönheit des Leibes (test) und der Seele
Homerische Helden ’! ansehnlich (jó megjelenésq); die fetten Männer ’! Witzfiguren
Sokrates entwickelte die Vorstellung vom Äußeren und Inneren des Menschen und den Verhältnis zwischen ihnen ( Auffassung von Griechen (Schönheit) verändert
’! in der bildenden Kunst auch Menschen mit unakktraktivem Äußeren dargestellt
’! also die schöne, junge Athleten waren nicht mehr die einzige Ideale
’! Entfaltung (kibontakozás) der Naturalismus
Statue des Demosthenes
Inschrift darauf: Wenn deine Stärke deiner Entschiedenheit (határozottság) gleichgekommen wäre, Demosthenes, hätte der makedonische Kriegsgott die Griechen niemals beherrscht.
hier sichtbar: der Kontrast zwischen der Schwäche des Körpers und der Kraft der Seele
Gegners (ellenkezQje): Philipp II. und Alexander
den magere Körper mit dem Geist (szellem) zu veredeln ’! posthumes Porträt mit idealisierenden Züge (280 v. Chr.)
keine Überhöhung bei Statuen von Sokrates und anderen Philosophen ’! Gebrechen (elgyengülés, megrokkanás) nicht betont dargestellt
eine Statue aus 3. Jh. stellt Hermarchos (Schüler Epikurs) dar
alter Mann mit bärtigem Kopf, seine Schwäche sichtbar
Philetaios von Pergamon – Eunuch (kasztrált férfi)
auf Münzen; war stolz darauf
Euthydemos (ab 230 v. Chr. auf dem baktrischen Thron) war auch stolz auf seine schnapsnasige Roheit (??)

Allegorie
schlafende Figuren erstmalig in der hellenistischen Bildhauerei
z.B.: berühmte Ariadne oder der schlafende Faun (?) (sinnliche Trägheit)
Markmale: beide: mit ihren unbeherrschten Bewegungen und Gesten ’! instinktives Wesen (ösztönös jelleg)
Introspektion (Selbstbeobachtung) hellenistischen Denkens mag der Darstellung von Schlafenden philosophischen Boden bereitet haben
Bronze ’! müdes Kind im Tiefschlaf dargestellt
mit gespreizten (szétterpesztett) Beinen
seine Flügel zeigt: es geht nicht um ein ungewöhliches Kind ’! als Gott der Liebe, Eros, der Sohn von Aphrodite erklärt
innerer Frieden (Stoiker glaubten) ’! wenn man von den Begierden (vágy) ablässt (felhagy, abbahagy, elenged)
ODER: Hypnos und Thanatos (Brüder)  Schlaf und Tod  dargestellt in dieser Statue? ’! Allegorie!  d. h. etwas anderes sagen  zum ersten Mal in der europäischen Kunst
die griechische Götter (2. Jh. v. Chr.) viel von ihrer Glaubwürdigkeit (hihetQség) verloren
sie mochten Personifikationen werden  z.B.: der Liebe, des Weisheit, des Mutes, Glück, Streit&
Lysipp schuf eine Statue der Gelegenheit
mit geflügelten Füßen auf Zehenspitzen (lábujjhegyen) lief
Kopf auf der Rückseite ist haarlos ( nicht von hinten ergriffen werden kann
griechische Statue einer Gottheit, eines Heldes, o. Athleten hatten allegorische Bedeutung
Meisterwerk: Nike /Viktoria
um 190. v. Chr. in Samothrake – Denkmal eines Seesiegs
Bedeutung einer alten Bildidee belebte ’! Vergleich mit Nike von Olympia (5. Jh. v. Chr.)
Nike von Olympia  dem Strum ausgesetzt (a viharnak kitéve) steht, auf einer hohen Säule (oszlop); verallgemeinert wurde, Göttin des Sieges gezeigt wird, als ob sie bereit sei, herabzuschweben, wo sie wolle, während di letztere eben nur den Sieg vor der Küste Samothrakes verkörpert
Nike von Samothrake  auf dem Bug (orr) eines Schiffes steht, in einem Springbrunnen (szökQkútban)
beide Figuren entsstand wegen geschichtlicher Ereignisse
Interesse für das Kleine und Exquisit (kitqnQség) traf mit einer Leidenschaft für das Riesige und Grandiose zusammen.
Riesige und Grandiose  typisch für Hellenismus
der goldenen Mitte und Riesige&Grandiose standen in Gegensatz bei Künstlern
Lysipp (berühmt wege!"#UiŒŽ¢£¤¿Àö
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seine Werke: kleine Herkules-Statuette aus Bronze ’! für den Tisch Alexanders anfertigte; kolossale Herkules-Bronze (18 m) ’! in Stadt Taras stand
sein Schüler, Chares von Lindos: er verdoppelte diese Höhe fast mit Koloß von Rhodos
bei der überlebensgroßen (nagyobb, mint életnagyságú) Figur Problemen mit Gliederung und Proportionen
wenn maßgenau ’! optische Verzerrungen (torzulás)
möglich: Lysipp hat die Menschen dargestellt, wie sie erschienen , und seine Vorgänger wie sie wirklich waren
ihm zugeschrieben (neki tulajdonítva): Revision (ellenQrzés) des Polykletschen Proportionskanons, der auf tatsächlichen Abmessungen beruhte
angeblich 1500 Werke, aus dem keines erhalten ist, aber viele hellenistische Statuen beruhen auf der mit ihm in Verbindung gebrachten Proportionsskala
diese Proportionsskala: kleinerer Kopf, ein bisschen größere Glieder (végtag) ’! Eindruck größerer Höhe
eine der besten Werke von Lysip: ein überlebensgroßer männlicher Akt (aus Bronze, zw. 3. und 2. Jh.)
findet sich zwischen Naturalismus und rhetorischer Allegorie
ruhiges Stehen, Abstand zw. Füßen und Armen ’! stärkeres Bewegungsmoment
überentwickelte, breitschultrige (szélesvállú) Muskelaufbau ’! Ideal der Leibeskraft
Gesicht ’! kaum idealisiert, scheint als Herrscherporträt eines Individuums
pathetisch gesteigerter Körper mit Porträtkopf, mit wildbewegtem Haar ’! spezifisch hellenistische From der Herrscherdarstellung

Hellenistische Architektur
bei Zeus-Altar von Pergamon: in seinen Eigenschaften ’! die hellenistische von der klassischen griechischen Kunst unterscheiden
Zeus-Altar von Pergamon: größte Statue im Altertum; so grandios und beeindruckend ’! Satans Thron genannt
als Denkmal bedeutete den Anfang vom Ende der hellenistischen Welt
Pergamon: nicht bedeutendes Königreich, bis dessen König, Attalos I. (230. v. Chr.) die Gallier besiegte ’! ein bischen wurden sie Herrscher Kleinasiens (


viele tote und sterbende Gallier (Feier) als Statueten (nur Kopien kennen wir aus diesem)
die Skulptur des Kapitolinischen Museum zeigt den Besiegten in Würde (méltóság, tekintély) und Vornehmheit (elQkelQség)
jene Tendenz, die den Körper als Gefängnis der Seele betrachtete, hatte es hier klassischen Ausdruck, der Geist lebt weiter, während das Leben aus dem Körper des Sterbenden Galliers langsam weicht (elmúlik, megszqnik)
Vergleich zw. Sterbender Gallier und dem Gefallenen Krieger aus Ägina: wieviel Kraft man verliert
Zeus-Altar: stand auf einer 6 m hohen Terrasse, umgeben von einer ionischen Kolonnade (árkád)
der Zugang an der Rückseite ’! um zum Altar führende Treppen erst sehen zu können
um den Sockel (talapzat) ist ein Skulpturenfries (?)  H"2,3 m
Gesamtlänge>90m
Überreste des Bauwerks wurden im 19. Jh. zerlegt (szétbont) und um 1900 im Pergamon-Museum in Berlin wiederaufgebaut.
erste&größere Fries: Schlacht zw. Göttern und Giganten; beide sehr groß!
Giganten ’! nur ihre Torsi (torzó, hiányos szobor) sichtbarp ’¡ú¡:¢<¢££|£J¤L¤d¥`§

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Figuren  dynamische Zusammenhalt der Gesamtkomposition
die individuelle Figurgen und Gruppen verschmelzen (összeolvadnak), denn plastische (térhatású) Rythmus ist so vehement
wegen tiefer Einschnitte kräftige Licht- und Schattenkontraste (’!eigengesetzliche Formen)  das erhöht die Dramatik, und Konflikt zw. Giganten und Olympiern wiederzuspiegeln scheinen
Wirkung durch die Verwendung von chiaroscuro eher malerisch als skulptural
einer der Giganten kniet auf die zum Altar hochführenden Treppen
zweite Fries: Figuren sind unterlebensgroß
Relief erinnert an die Beschreibung der verschiedenen Redestile in der Poetik von Aristoteles
Das Bauwerk als Ganzes führt die Vorstellung einer skulpturalen Architektur als Masse im Raum statt eines durch Masse geordneten Raumes zu ihrem weitestem Extrem.
das klassische Ideal eines klaren Verhältnisses der Teile zum Ganzen verwirklicht wurde
Skulpturband (Fries) ’! Kontrast zum darunterliegenden Sockel (talapzat) und zur Kolonnade ’! bei Kolonnade: kühle Klarheit und Eleganz der ionischen Säulen durch seine Bewegtheit
Wirkung der Altaranlage basiert auf Fassadengestaltung (látszatlétrehozás?)
Änderungen bei der Stadtplanung in Pergamon gegenüber der früheren griechischen Praxis
auf der Akropolis: noch viele Bauwerke: Athena-Tempel, Bibliothek, großes Theater, königlicher Palast, Stoa ’! Merkmale: die Werke passten optisch zusammen, Ausnutzung der Topographie
diese Harmonie, Schönheit und Zusammenpassen der Gebäude, tritt zuerst in Hellenismus
Ende 4.Jh. v. Chr. ’! Agora in Athen: unzusammenhängender Gebäude grenzten
im 2.Jh. durch Attalos II. von Pergamon wurde Harmonie der Gebäude
wir wissen mehr über klassische Architektur Griechenlands als über hellenistische Baukunst
Anlass: Hauptstädten wurden neu errichtet: Alexandria, Antiochia
Seleukeia am Tigris: nach Besetzung durch die Parther ’! Zerfall
Zeus-Altar von Pergamon und Tempel des olympischen Zeus in Athen ’! einzige größere Bauwerke, von denen mehr als Grundmauern blieben
in Dydma, Apollon-Tempel ’! hier genug erhalten um die dramatische Wirkungen sehen zu können
dieses Tempel: mit gigantischen korinthischen Säulen, breiten Treppen, sonnendurchflutetem Innenhof
raumgreifende Planungen gefunden auch in Tempelbezirken, in Stadtanlagen
wir wissen wenig über Urbanismus des Altertums
in Priene (antike Stadt in Kleinasien) Hippodamos, ein miletischer Architekten (aus dem 5. Jh. v. Chr.) ’! Systematisierung der regelmäßigen Straßenanlagen des Gitternetztyps
gewöhnlich rechteckige (derékszögq) Straßenplanung, in der Ägäis schon ab 7. Jh., aber im alten Ägypten, Mesopotamien schon ab früheren
städtische Bauten und monumentale Raumwirkungen hatten neue Bedeutung
Größe und Pracht (pompa) der Privathäuser ’! neu bewertet
sichtbar: kunstvolle Kieselmosaikböden in Pella (Geburtsort Alexanders), auf der Insel Delos
in Kleinasien und Syren (insbesondere in Baalbek, Palmyra) Architekturstil widerspiegelt Bestrebungen und Leistungen hellenistischen Vorbilder








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