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2009.01.19 16:38:38
(10)
Szerző: Losonczi István
Cimkék: össz, előadás


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Grundlagen der Wirtschaft

Bedürfnisse und Bedarf
Güter
Wirtschaftlicher Prinzip
Methoden der Bedarfsdeckung
Wirtschaftseinheiten
Wirtschaftskreislauf

Bedürfnisse:
hat jeder Mensch (egal wann, wo, wie)
um nicht zu verhungern, müssen wir essen
um nicht zu frieren, müssen wir uns kleiden
um nicht ohne Schutz zu sein, brauchen wir einen Unterkunft, um nicht Obdachlos zu sein

1.) Menschliche Bedürfnisse
Primäre Bedürfnisse (lebenswichtig)
Nahrung
Kleidung
Unterkunft
Sekundäre Bedürfnisse (weitere Bedürfnisse)
Auto
Fernsehen
Segelboot


Differenzierung der Bedürfnisse
Nach der Entwicklungsstufe (Alter)
(ein 5 jähriger möchte einen Spielauto statt einer Seife)
Nach der Umweltbedingungen
(in Grönland braucht der Eskimo keinen Kühlschrank)
Nach dem zivilisierten und technischen Fortschritt
(Telefon war vor 100 Jahren eine Sensation( heute Handy)
Nach der wirtschaftspolitischen Verhältnissen
( Primär, Sekundär, Lebensniveau)

Höhere Lebensqualität führt zu Luxusbedürfnissen wie Urlaubsreise ...

Aufgabe der Wirtschaft ist die Bedürfnisse zu erfüllen

Bedarf: Summe der Bedürfnisse
Bedürfnis: bilden ein Gefühl

Nachfrage: Wenn Bedarf mit Kaufkraft ausgestattet wird und auf dem Markt wirksam wird.



Bedürfnis und Bedarf:
Bedürfnisse sind unbegrenzt, unterschiedlich, wandelbar, von verschiedenen Bedingungen abhängig und im einzelnen mehr oder minder dringlich.

Primäre (Grund und Existenzbedürfnisse) sind Bedürfnisse deren Befriedigung zu Erhalten des Lebens, des Existenzminimums notwendig ist.
z.B. : Nahrung, Kleidung, Wohnung, Grundbildung

Sekundäre (Kultur und Luxusbedürnisse)
- Befriedigung erhöht den Lebensstandard über das Existenzminimums und steigert das Lebensgefühl
z. B. : Verfeinerte Kost, anspruchsvolle Kleidung, gehobener Bildung, sozialer Geltung, Kunstgenuss, Unterhaltung

Bedarf im wirtschaftlichen Sinne ist nur der Teil der Bedürfnisse, den der Mensch mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln befriedigen will und kann.


2005-09-14

Merkmale der Bedürfnisse

Gegenstand des Bedürfnisses
Materielle: Buch, Kleidung (Gegenstand)
Inmaterielle: Friseur, Restaurante (Dienstleistung)

Dringlichkeit der Bedürfnisse
Primär (Existenz) Bedürfnisse
Sekundäre Bedürfnisse => nicht lebenswichtig
Luxus bzw. Kultur Bedürfnisse => tertiäre Bedürfnisse

Grad der Bewusstheit
Offene (akute) Bedürfnisse
Schlummernde (latente) Bedürfnisse => können mit der Zeit akute Bedürfnisse werden

4) Träger der Bedürfnis Befriedigung
Individuelle Bedürfnisse
Soziale oder Kollektivbedürfnisse


Bestimmungsgrößen der Bedürfnisse
Persönliche Einflussgrößen
Geschlecht
Alter
Körpergröße, Gewicht
Gesundheitszustand => wird immer wichtiger
Begabung
Bildungsstand => mit größerer Bildungsstand, hat man mehr Bedürfnisse
Erfahrungen
Andere…

Äußere Einflussgrößen
Naturgegebene Einflussgrößen
Geographische
Umwelt, Landschaft, Klima
Wetter, Jahreszeiten
Andere…
Soziale – und kulturelle Einflussgrößen
Verhalten Anderer
Einkommen
Technische Fortschritte
Werbung
Andere…

Aufbau der menschlichen Bedürfnisse – Maslow Pyramide

5) Bedürfnisse nach Selbstverwirklichung
Entfaltung individueller Fähigkeiten
Unabhängigkeit
4) Bedürfnis nach Anerkennung
Status
Wertschätzung
Stärke
Kompetenz
Prestige
Ansehen
Einfluss
3) Soziale Bedürfnisse
Sozialer Anerkennung
Zuneigung
Zugehörigkeit
Liebe
(Vereine, Teamarbeit)
2) Sicherheitsbedürfnisse
körperliche, persönliche und soziale Sicherheit
Sicherer Arbeit
Sicherheit des Eigentums
1) Existenzbedürfnisse
grundlegende Bedürfnisse
Bedürfnis nach Nahrung, Kleidung, Wohnung


Die Mittel, die zur Befriedigung den menschlichen Bedürfnissen dienen können, nennt man Güter.


2 Gruppen der Güter:

Freie Güter: unbegrenzte Menge und kosten nichts

Wirtschaftliche Güter: sind knapp zu erhalten, also keine unbegrenzte Menge vorhanden, und müssen bezahlt werden.



2005-09-21

Gruppierung der Güter

A) Güterarten nach dem Gegenstand des Bedürfnisses
1) materielle Güter (Sachgüter)
2) Immaterielle Güter
a) Dienstleistungen, die menschliche Bedürfnisse befriedigen
b) Rechte


B) Güterarten nach dem Verwendungszweck und der Nutzungshäufigkeit der Güter
1) Konsumgüter
a) Verbrauchsgüter (Lebensmittel)
b) Gebrauchsgüter
2) Produktionsgüter

Produktionsgüter: Mittel die Bedürfnisse der Produktion befriedigen
Wie lange sind die Güter im Konsum und in der Produktion
Schnellerer Verbrauch => schnellerer Verlauf
Gebrauchsgüter => längere Befriedigung der Bedürfnisse


C) Güter nach der gegenseitigen Ersetzbarkeit der Güter
1) Substitutionsgüter
a) im Konsum
b) in der Produktion
2) Komplementärgüter

Substitutiv: wenn A, das Gut B ersetzt, in dem Sinne, dass bei sinkendem Preis von B weniger vom A gekauft wird. Z. B . : Apfel statt Birne

Bedürfnisse sind unbegrenzt, Güter vielseitig; bei Hunger gibt es viele Möglichkeiten (Pizza, Hamburger)

Komplementär: wenn A, das Gut B ergänzt, in dem Sinne, dass bei sinkendem Preis von B mehr von A gekauft wird. Z. B. : Benzin und Auto

Beim Autokauf braucht man Benzin – auch umgekehrt
D) Güterarten nach der Gleichartigkeit der Güter
1) Homogene Güter – gleiche Qualität
2) Heterogene Güter – ungleiche Qualität


Homogen: wenn sie von den Nachfragern als gleichartig empfinden werden.

Heterogen: wenn sie schon als ungleichartig wahrgenommener Qualität sind.


E) Güterarten nach der Dringlichkeit der Bedürfnisbefriedigung
1) Existenzgüter
2) Kulturgüter
3) Luxusgüter

F) Güterarten nach dem Träger der Bedürfnisbefriedigung
1) Individualgüter
2) Kollektivgüter


Der offensichtliche Konflikt zwischen kanppen Gütern und begrenzten Einkommen einerseits und relativ unbegrenzten Bedürfnissen, anderseits zwingt den Menschen zum Wirtschaften.

Wirtschaften


Unbegrenzte Bedürfnisse (Ziele) Begrenzte Mittel (wirtschaftliche Güter)


Wirtschaftliche
Konfliktsituationen


Wirtschaftliche
Entscheidungsen nach dem
Ökonomischen
Prinzip


Minimalprinzip Maximalprinzip
(Sparprinzip) (Haushaltprinzip)


Mit geringster Mittel- Mit gegebenen Mitteln
Einsatz will man den Ziel will man einen sehr hohen Erfolg
Erreichen. Erreichen. So viel wie möglich.
Wirtschaftliches (ökonomisches) Prinzip

Das Maximalprinzip: mit gegebenen Mitteln eine möglichst hohe Leistung erzielen.
Z.B. : Die Werbeabteilung einer Möbelfabrik kann über 100000 DM verfügen. Sie soll damit einen möglichst hohen Umsatz vorbereiten.


Das Minimalprinzip: eine vorbestimmte Leistung mit möglichst geringen Mitteln erzielen
Z.B.: Eine Möbelfabrik beabsichtigt in einer Sonderaktion 50 Küchen zu verkaufen. Der dafür erforderliche Werbeaufwand soll möglichst niedrig sein.

Ungeachtet, dass Unterschied verwendet man für beide Grundsätze den Ausdruck:
Wirtschaftliches/Ökonomisches Prinzip

Wirtschaftliches (ökonomisches) Prinzip
Das Handeln nach dem ökonomischen Prinzip ist Leitsatz für alle Wirtschaftseinheiten, also für Unternehmen und Haushalt.


Unternehmungen, Staat und Haushalt als Wirtschaftseinheiten

Wirtschaftseinheiten (BW)
Güterproduktion (Leistungserstellung)
Güterkonsum (Leistungsverwendung)

Private Unternehmungen:
Güterproduktion =>
Wirtschaftszweige: Landwirtschaft& Frostwirtschaft, Industrie, Handwerk, Handel, Verkehr und sonstige Dienstleistungen
Güterkonsum =>
Konsumeinrichtungen: Betriebseinrichtungen, die anschließlich, den Konsum dienen z.B.: Einnahme von Mahlzeiten, Nutzung

Öffentliche Gemeinwesen
Güterproduktion =>
Behördetätigkeiten: Produktion von Sachgütern und Dienstleistungen durch Gemeinwesen
Güterkonsum =>
Konsumwirtschaft: Beleuchtungen der Straßen, Schulen, Krankenhäuser

Private Haushalte
Güterproduktion =>
Hauswirtschaft: kochen, backen, Heimpflege
Güterkonsum =>
Hauswirtschaft: Letzte Verwendung von Wirtschaftlichen Gütern aller Art


Ziele und Aufgaben der Wirtschaftssubjekte

Unternehmen Privater Haushalt Staat Ziele Gewinnmaximierung Nutzenmaximierung Bedarfsdeckung Aufgaben, Produktion Produktion von Sachgütern und Dienstleistungen Produktion für den eigenen Bedarf Produktion von Kollektivgütern Einnahmenbildung Einnahme an dem Güterverkauf Einkommen aus Arbeit, Boden und Kapitaleigentum Einnahmen aus Steuern, Gebühren, Beiträge, Zölle Einnahmenverwendung Erstellung von Investitions- und Konsumgütern Verwendung für Konsumausgeben und Sparen Verwendung für Investitionsgütern und Konsumausgeben Umverteilung - - Verwendung von Einnahmen für Transfer und Subventionen


2005-10-05

Das Streben nach Gewinnerzielung ist charakteristisches Merkmal für die erwerbswirtschaftliche Zielsetzung der privaten Unternehmungen.

Das Streben nach Kostendeckung bzw. nach Verlustminimierung ist charakteristisches Merkmal für die gemeinwirtschaftliche Zielsetzung der öffentlichen Unternehmen.

Leitlinie für das wirtschaftliche Handeln privater Haushalte ist die optimale Bedarfsdeckung bei Beachtung des Haushaltsgleiches.

Wirtschaftliche Einheiten

Bedarfsdeckung vollzieht sich durch Produktion und Konsum der Wirtschaftsgüter

Produktion (Leistungserstellung)
Wirtschaftsgüter werden erzeugt, die unmittelbar oder mittelbar der Bedarfsdeckung dienen.
Unternehmungen treten auf den Märkten als Nachfrager nach Arbeitsleistungen und sachlichen Mitteln auf, die sie zur Erstellung von Produktions- und Konsumgütern benötigen.

Konsum (Leistungsverwendung)
Die von den Unternehmungen produzierten Güter werden mittelbar oder unmittelbar zur Bedarfsdeckung verwendet.
Haushalte treten auf den Märkten, als Nachfrager nach Konsumgütern auf.
Entwicklung der wirtschaftlichen Stufen

Geschlossene Hauswirtschaft
Naturaltauschwirtschaft
Geldwirtschaft
Kreditwirtschaft

Güter sind vielseitig aber knapp -> Problem durch wirtschaften lösen

Wirtschaften: das Beschafften und Bereitstellen von Gütern und das Haushalten mit diesem.

Wirtschaft: die Gesamtheit der Einrichtungen und Maßnahmen zur planvolleren Deckung des menschlichen Bedarfs nach Gütern.

Geschlossene Hauswirtschaft:
einzelne Familien und Stamme lebten unabhängig voneinander
jede Mitglied dieser wirtschaftlichen Einheiten beschränkten sich im sinne einer Arbeitsteilung auf die Herstellung des Gütern (Gut) die für seine Fähigkeiten oder Fertigkeiten besonders erzeugt werden.


Naturaltauschwirtschaft:
mit fortschreitender Entwicklung kamen die einzelnen Familien oder Stämme miteinander in Berührung.
man erstellt Güter nicht mehr nur für die eigenen Bedürfnisse sondern auch für die Dritte.

 SHAPE \* MERGEFORMAT 
Geldwirtschaft:
die Schwierigkeit in der Naturwirtschaft bestand darin, jemanden zu finden, der das benötigte, was man selber anbot.
darüber hinaus war beim Kauf nur Überstimmung über den Wert eines Gutes zu erzielen.
zwischen die Güter war das Geld als Wertmesser, Recheneinheit und allgemeines anerkanntes Tauschmittel getreten.

 SHAPE \* MERGEFORMAT 

Kreditwirtschaft:
das Wirtschaftliche Subjekt überbrückt die Wertdifferenz zwischen den Wert der Gütermenge und dem Stoffwert der Güter durch Vertrauen.
die Geldnehmer gewähren dem Geldgeber einem „Kredit“ in Höhe der angesprochenen Differenz.


Die menschlichen Bedürfnisse

jeder Mensch hat Bedürfnisse. Existenzbedürfnisse, sowie Kultur und Luxusbedürfnisse.
Als Mittel zur Bedürfnisbefriedigung deren Güter. Diese sind meist im Verhältnis zu den unendlich großen Bedürfnisknapp.
Die Knappheit der Güter zwingt zum Handel nach dem wirtschaftlichen Prinzip. Das wirtschaftliche Prinzip genannt, kann in zwei Arten auftreten:
Als Maximalprinzip (Prinzip des größten Erfolges) Es soll bei gegebenen Mitteln die größten Erfolge erzielt werden.
Als Minimalprinzip (Prinzip des kleinsten Mitteleinsatzes) Es gibt einem bestimmten Erfolg, die mit dem geringsten Aufwand zu erreichen ist.


Methoden der Bedarfsdeckung

Methoden der Bedarfsdeckung:
Individuelle Bedarfsdeckung
Kollektive Bedarfsdeckung

Je nach dem, ob der Bedarf durch den einzelnen Menschen oder durch die Gemeinschaft
Gedeckt wird unterscheidet man:

Individuelle Bedarfsdeckung => Freiheit der Konsumwahl, der einzelnen Konsument wählt und kauft, und bezahlt unmittelbar mit seinem Geld. Z.B.: Mantel, Kleid, Schuhe
Kollektive Bedarfsdeckung => Dabei wird der Bedarf einer größeren Gruppe von Menschen durch deren Körperschaft (Staat, Gemeinde, Verein) gedeckt. Der Erwerb der Güter wird unmittelbar durch Beiträge der Mitglieder (Steuer, Abgaben, Umlagen) finanziert. Z.B.: Schulen, Sportplätze

Die individuelle Methode ist die typische Form der Bedarfsdeckung in einer marktwirtschaftlichen Ordnung.

Die kollektive Methode ist die typische Form der Bedarfsdeckung in einer zentralverwaltungswirtschaftlichen Ordnung.


+ Wertströme im Heft




PRODUKTION:
= bestimmte Sachgüter und DL im Rahmen eines zumeist technischen Prozesses so mit einander zu verknüpfen, dass neue Güter hergestellt werden.

Wirtschaftliche Güter werden Hergestellt durch Verwendung anderer Güter (materielle Güter = Sachgüter; immaterielle Güter = DL)

Produzieren = Sachgüter und DL in einem bestimmten Prozess zu verwenden

Ohne Produktionsfaktoren könnte man nicht produzieren.

Einkommen hat (im Kreislauf) eine wichtige Rolle: wenn HH und U kein Einkommen hätte, könnten wir nicht sparen (- Geldkapital).


PRODUKTIONSFAKTOREN

BODEN (NATUR)
ARBEIT * Boden
für LW und FW
Standort für Industrie und Handel
* körperliche
* geistige * Naturkräfte
Sonne
Regen
Klima
Abgeleiteteter Produktionsfaktor
(durch Einsatz von Boden und Kapital = Kapitalbildung * Bodenschätze
Kohle
Eisenerz
Rohöl
KAPITAL * Sachkapital
Maschinen
Werkzeuge
Gebäude
Räume * Geldkapital
Geld ist nur Kapital, wenn es zur Finanzierung von Investitionen verwendet wird
Arbeit = Mensch ist Produktionsfaktor

Kräfte der Natur und menschliche Arbeitskraft werden als ursprüngliche, naturgegebene, originelle Produktionsfaktoren bezeichnet.

Sachkapital: kann man mit Geld kaufen

Geldkapital: Sparen von HH und U
Wenn HH nicht alles ausgeben – gehen sie zur Bank, d.h. sie sparen

ARBEIT
=Jede körperliche und geistige Tätigkeit des Menschen, die auf Bedarfsdeckung gerichtet ist und damit die Erlangung des Einkommens voraus setzt.

Einteilung nach:
Rechtstellung
selbstständig
abhängig

Anforderungsart
geistige
körperliche

Ausbildung
gelernte
ungelernte

Grad der Weisungsgebundenheit
exekutive
direstive


MARKT
= Gesamtheit aller Subjekte (Personen und Organisationen), die ein Bedürfnis nach, ein Interesse an und die Kaufkraft für ein Produkt oder eine DL haben und bereit sind, einen bestimmten Teil ihres Einkommens dafür auszugeben

Ökonomisch definiert, ist der Markt ein Ort, an dem sich Angebot (supply) und Nachfrage (demand) treffen.
Marketplace = physischer Mark
Marketspace = digitaler Markt (zB Internet)

Die Marktnachfrage (markt demand) ist das gesamte Volumen das von einer bestimmen Kundengruppe, in einem bestimmten Gebiet, innerhalb einer bestimmten Zeitspanne und unter fixen Umweltbedingungen und Marketingsanstrengungen gekauft würde.

Das Marktpotenzial (market potential) bstimmt die Obergrenze der Nachfrage

Markt:
Nervenzentrum der Wirtschaft
Angebot und Nachfrage treffen aufeinander

Die Aufgabe des Preises in der freien Marktwirtschaft ist, die unterschiedlichen Interessen der Marktpartner (Käufer wollen niedrige Preise, Verkäufer hohe Preise) auszugleichen.

Angebot, Nachfrage und Preis regulieren das Marktgeschehen
nach der Zahl der Marktpartner lassen sich verschiedene Marktformen unterscheiden: Konkurrenz, Oligopol, Monopol sind die wichtigsten
DAS ANGEBOT
= bezeichnet die Menge die Erzeuger bereit sind zu einem bestimmten Preis zu produzieren

Je höher der Marktpreis eines Gutes ist, desto höher ist in der Regel auch das Gesamtangebot aller Erzeuger.

Angebotskurve:
bildet den Zusammenhang zwischen Preis und angebotener Menge
fast immer eine positive Steigung


DIE NACHFRAGE
= die Menge an Gütern, die die Konsumenten zu einem bestimmten Preis kaufen wollen

Nachfragekurve:
bildet den Zusammenhang zwischen Preis und nachgefragter Menge
fast immer eine negative Steigung


DER PREIS
= ist jener Wert der dem Nutzen eines Produktes oder einer DL beigemessen wird


Bestimmung des GLEICHGEWICHTSPREISes
Die Angebotslinie startet mit kleinem Angebot bei einem niedrigen Minimalpreis und wächst mit steigendem Preis.

Die Nachfragelinie startet mit einer kleinen Nachfrage bei einem hohen Maximalpreis und nimmt mit fallenden Preis immer weiter an Menge zu.

-> es gibt immer mehr Anbieter und Ware je höher der verlangte Preis ist
-> es gibt immer mehr Abnehmer, die immer mehr kaufen, je niedriger der Preis ist

Preiswünsche von Anbietern und Abnehmern sind gegenläufig – im Markt stellt sich ein Gleichgewicht an der Schnittstelle des Angebots und Nachfrage ein, die den Gleichgewichtspreis und das Maximum des Umsatzes festlegt.


PREISSENSIVITÄT
= gibt an, im welchem Maß der Käufer auf Veränderungen reagiern

-> sie ist individuell verschieden und von verschiedenen Faktoren abhängig
Wahrnehmung von Produktionsvorteilen
Kenntnis von Produkten
Preis – Einkommen Relation

PREISELASTIZITÄT (Nachfrage)
= gibt an, wie stark die Nachfrage nach einem Produkt bei einer Preisveränderung reagiert

(definiert als die prozentuale Veränderung der nachgefragten Menge eines Produktes im Verhältnis zur prozentualen Veränderung des Preises dieses Produktes)


Absolutbetrag der Preiselastizität
> 1 - elastisch
(eine 1% Preisveränderung bewirkt eine mehr als 1% Mengenänderung)

= 1 – isoelastisch
(eine 1% Preisveränderung bewirkt eine als 1% Mengenänderung)

<1 – unelastisch
(eine 1% Preisveränderung bewirkt eine weniger als 1% Mengenänderung)


EINKOMMENSELASTIZIÄT
= gibt an, wie stark die Nachfrage nach einem Produkt auf eine Änderung im Einkommen der Konsumenten reagiert

superiore Güter (Güter, von denen nach Einkommenssteigerung mehr gekauft wird – zB Urlaubsreisen)
inferiore Güter (Güter, von denen nach Einkommensteigerung weniger nachgefragt wird – zB minderweritge Kleidung)

KREUZPREISELASTIZITÄT
= Konkurrenz zwischen Produkten, die in ihren Eigenschaften ähnlich sind, dasselbe Bedürfnis befriedigen und sich gegenseitig ersetzen.
(Veränder sich nun die Preisrelation zw. 2 Produkten, so stellt sich die Frage, um wie vile zB die Nachfrage nach Margarine sind, wenn der Preis für Butter ebenfalls sinkt)

= gibt an, wie sich die Nachfrage nach einem Gut A entwickelt, wenn sich der Preis des Gutes B verändert.


DAS GELD
„Das Blut der Wirtschaft“

das Weisen des Geldes liegt in seinen Funktionen
es dient in der Wirtschaft als allgemeines Tauschmittel, als Recheneinehit, als Mittel der Werbeübertragung und Wertaufbewahrung
den Wert des Geldes bestimmt die Menge der Güter und DL, die der wirksamen Geldmenge gegenübersteht
übermäßige Vermehrung des Geldes löst inflatorische Entwicklungen – Preissteigerungen – aus. (Inflation)
Unterversorgung mit Geld führt zur Deflation verbunden mit Arbeitslosigkeit

Geld ist allgemein verbreitetes und gebräuchliches, universelles Zahlungsmittel
Geld sind Rechtsdokumente mit wirtschaftlicher und rechtlicher Bedeutung
aus wirtschaftlicher Sicht gesehen, haben Geldinhaber das Recht mit Geldbelegen wirtschaftliche Leistungen (Waren, Arbeits- und DL) zu erwerben
dieses Recht ist durch Übergabe des Geldbelegs von einem Geldinhaber zum anderen übertragbar
durch Übertragbarkeit ist Geld ein allgemeines Tausch- und Zahlungsmittel wie auch Wertaufbewahrungsmittel für zeitlich und räumlich getrennten und in seinem Umfang unterteilbaren Tausch
durch Weitergabe dient es dem Begleich von Rechnungen/Schulden und vermittelt dadurch den wirtschaftlichen Austausch von Waren und DL
durch seine Wertbeständigkeit dient es auch der Aufbewahrung von wirtschaftlichen Werten (Wertaufbewahrungsmittel) und ist außerdem Maßstab zum Vergleichen der Werte von Waren, DL und Vermögen (Wertmaßstab)


GELDFUNKTION
= verschiedene Formen von Nutzen, die Geld stiften kann
Unterschied:
Zahlungsmittel
Wertaufbewahrungsmittel
Wertmessfunktion

1. Zahlungsmittelfunktion
Geld ist Tausch- und Schuldentilgungsmittel
Zahlungsmittel ist ein Medium, mit dem Tauschvorgänge durchgeführt werden können
direkte Tauschform: Gut gegen Gut (Arbeit gegen Brot, Brot gegen Kleidung)
indirekte Tauschform: Gut gegen Geld und Geld gegen Gut (zB Arbeit gegen Geld, Geld gegen Brot)

2. Wertaufbewahrungsfunktion
In Geld lässt sich das Versprechen eines Gegenwertes für andere Güter speichern und zu anderer Zeit und an anderem Ort einlösen
das Geld ruht – und hat nicht die Funktion eines Tauschmittels
Funktion der Wertaufbewahrung bewirkt eine Reduktion der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes

3. Wertmessfunktion
Geld ist ein Wertmaßstab
dient als Vergleichsmaßstab für die Menge von Lohnarbeit, Waren und DL, die damit entlohnt bzw. erworben werden kann
Wert einer Geldeinheit = Kaufkraft des Geldes
die Geldmenge, die jemand besitzt enspricht dem Anteil am Sozialprodukt, den er erwerben kann – wenn er das Geld ausgibt

GELDKREISLAUF
= alles Geld, das in Form von Steuern, Arbeitseinkommen, Kapitalerträge oder Sozialleistungen eingenommen bzw. verdient werden, wird wieder ausgegeben und damit in den Kreislauf zurückgekehrt.

Ein funktionierender, geschlossener Geldkreislauf sorgt dafür, dass die Wirtschaft floriert.














GESCHCIHTE DES GELDES
vor Erfindung des Geldes herrschte Tauschwirtschaft (direkt Ware gegen Ware)
Geld kaum in Gebrauch, um als überall anerkanntes und daher gültiges Tauschmittel den Handel zu vereinfachen (Ware gegen Geld, Geld gegen Ware getauscht)

1. Natural- oder Warengeld
war früher weit verbreitet und in allen Kulturen und Epochen vorzufinden
es waren wertvolle, nützliche oder schöne Dinge
Steingeld in Mikronesien
Rind- und Schmuckgeld in Neu-Guinea und im Südpazifik
Muschelgeld in Afrika und China
Kleidergeld (Pelze) in Nordamerika
Metallgeld in allen Regionen
aber auch Rinder, Kamele, Ziegen, Felle, Dolche, Spaten,
besondere Steine, Salz und vieles mehr
zum Warengeld gehörten auch Muscheln

2. Münzgeld
erleichterten wesentlich den Handel
Vorteil: gleiche Größe, gleiches Gewicht und gleiches Aussehen
statt wiegen – abzählen

3. Papiergeld
entstand als Stellvertreter für Münzgeld
ursprünlgich nicht als Ergänzung, sonder als Ersatz (bei Mangel an Münzen) für Münzgeld

Papiergeld war Wertpapier mit der Aufforderung an ihren Herausgeber dem Inhaber auf Verlangen den Gegenwert in Münzen auszuzahlen
erste europäisch Papiergeld: 1483 in Spanien (als Ersatz für fehlendes Münzgeld ausgegeben)
später haben Banken Münzgeld gegen Quittung wurden als Zahlungsmittel verwendet – Quittungen hießen Banknoten die entsprechenden Banken: Notenbanken
daraus entwickelte sich die Erfordernis der Notenbanken, die von ihnen ausgegebenen Banknoten durch Bestände zunächst an Münzen später an Edelmetallen (Gold, Silber) abzusichern, zu decken.

Etwa seit Ende des 19. Jhdt gingen die Staaten dazu, über das Recht zur Ausgabe von Banknoten den verschiedenen Notenbanken ihres Landes zu entziehen und einer zentralen Notenbank, der Zentralbank des Landes zu übertragen. Diese versorgt ihrerseits die Geschäftsbanken über Kredite mit Banknoten

4. Buchgeld (Giralgeld)
auf persönlichen Konten bei Banken

die Kontenbestände sind so genannte Sichtguthaben sie müssen auf Sicht d.h. jederzeit und sofort auf Verlangen des Kontoinhabers von den Banken in Bargeld ausbezahlt werden.
in den ersten Jahrzehnten seiner Verwendung wurden diese Bestände schriftlich in Kontenbüchern geführt – daher der Name Buchgeld.
Heute geschieht dies elektronisch als Elektronisches Geld (E-Geld) in Computern. Buchgeld und elektronisches Geld sind Grundlagen des bargeldlosen Zahlungsverkehrs

5. Wertkarten
der bisher letzte Schritt in der Geldentwicklung sind die Wertkarten mit elektronischer Wertspeicherung
auf ihnen sind Geldbeträge mit besonderem Geräten speicherbar und davon abbuchbar.
damit vollzog sich der Schritt vom papiergebundenem zum papierlosen E-Bank und Zahlungsverkehr.
Kreditkarten sind keine Wertkarten (weil sie keinen Geldbetrag aufgespeichert haben können und nur als Ausweise für den Zugriff auf Konten dienen)


BARGELDLOSE ZAHLUNGEN

Zahlungsform Beispiel Vorteile Überweisung
Kunde beauftragt Bank, mit einen bestimmten Betrag sein Konto zu belasten – und auf einen anderen gut zu schreiben Bezahlung von Rechnungen
Geldübertrag Zeit- und Wegsparend
Zahlungsnachweis
keine Bargeldbewegung notwendig
Beschleunigung des Transfers durch Blitzgiro möglich Dauerauftrag
Kunde beauftragt Bank regelmäßig eine bestimme Überweisung vorzunehmen Zahlung gleicher Beträge zu festen Terminen zB. Wohnungsmiete nur einmalig
Auftragserteilung
regelmäßige termingerechte Zahlung
keine Fristversäumnis Einzugsverfahren
Kunde ermächtigt einen Zahlungsempfänger Geldforderungen von seinem Konto einzuziehen Wiederkehrende Zahlungen in wechselnder Höhe
zB Telefonrechnung, Strom- wie Dauerauftrag Scheck
Anweisung an ein Kreditinsitut eine bestimmte Geldsumme auszuzahlen Zahlung
(zB Einkauf im Supermarkt, Hotelrechnung)
kein Bargeld erforderlich
jederzeit Zahlungsbereit
bei Eurocheque: Annahme statt Bargeld so gut wie sicher Electronic Cash
Kunde gibt am Electronic Cash Terminal seine Karte und Geheimnummer ein.
Die Verbuchungen erfolgen auf E-Zahlungsweg
Zahlung
(zB Einkauf an der Tankstelle, im Kaufhaus) bargeldlos
kein Ausfüllen von Schecks
sehr bequem und sicher Kreditkarte
Kreditkartenorganisation zahlt die Rechnung und zieht den Betrag vom Konto des Karteninhabers später ein Zahlung
(zB Restaurantrechnung, Kauf von Kleidung) bargeldlos
zahlungsbereit bei allen Vertragsunternehmen
Der bargeldlose Zahlungsverkehr bietet für jeden Zweck die passende Form, es ist sicher und bequem, problemlos und erleichtert durch die Kontoauszüge die Übersicht.
PROZESS DER GELDCHÖPFUNG
Die Ausgabe von Geld an die Bevölkerung, eines Währungsraums wird Geldschöpfung genannt.

an einer theoretischen Ebene kann man 2 unterschiedliche Arten von Geld unterscheiden:
Zentralbankgeld (von der Zentralbank geschaffen oder vernichtet wird – zB Bargeld)
Geschäftsbankengeld, das durch die privaten Geldinstitute entsteht oder verschwindet, wobei es sich genau genommen nur um Geldforderungen handelt.

Geld kann durchs Zusammenspiel von Zentralbank, Geschäftsbanken, Unternehmen, HH und Staat geschaffen werden.
Der häufigste Weg der Geldschöpfung basiert auf der Gewährung von Krediten. Bargeld (Münzen, Banknoten) kann nur von der Zentralbank geschaffen werden. Buchged auf Sichtguthabenkonten (Giralgeld) sowohl von der Zentralbank, wie auch von Geschäftsbanken.


GELD
ZAHLUNGSMITTEL
WERTMESSER WERTSPEICHER Banknoten
Münzen Preis der Waren feststellen sparen
Zukunftsinvestition

SPARFORMEN ( -MÖGLICHKEITEN)
Sparbuch:
ein Buch zum Sparen
niedrige Zinsen
Verfügbarkeit

Sparbrief
lange festgesetzte Laufzeit
sichere Zinserträge

Termingeld
eine bestimmte Summe
langfristig
kein Bedarf
gute Zinsen





WERTPAPIERE
Urkunde Aktien Obligationen
Kommunalanteile
Investmentzertifikate festverzinsliche Papiere Nennwert nach Ablauf der Frist zurück zu zahlen
den festgeschriebenen Zinssatz zu zahlen

DIE BANKEN
„Der Motor der Wirtschaft“

bei den Banken sammeln sich die Einlagen von Privatpersonen, U und dem Staat.
diese Gelder leihen die Banken wiederum vor allem in Form von Krediten an U und HH aus. Damit tragen die Banken wesentlich zur Kredit- und Kapitalversorgung der Wirtschaft bei.
Durch die Abwicklung der bargeldlosen Zahlungsverkehrs und zahlreiche andere DL übernehmen die Kreditinstitute für HH und U zusätzlich wichtige Funktionen und leisten der Wirtschaft wertvolle Dienste
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j&2re eine moderne Wirtschaft mit ihrer verzweigten Arbeitsteilung undenkbar


+ Zettel Nr 12









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Fruzsi-verzió


B

A

A

B

C



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